Lehrmodule für den Studiengang International Facility Management (M.Sc.)

Leitidee

 

Leitidee des Studiengangs ist es, für den Wachstumsmarkt Facility Management Führungskräfte des strategischen und taktischen Managements auszubilden. Hierbei kooperieren in der deutsch-niederländischen Grenzregion die drei Hochschulen Fachhochschule Münster, Fachhochschule Osnabrück und Saxion Hogescholen Deventer.

 

Facility Management

 

ist die Betrachtung, Analyse und Optimierung aller kostenrelevanten Vorgänge rund um ein Gebäude, ein anderes bauliches Objekt oder eine im Unternehmen erbrachte (Dienst-)leistung, die nicht zum Kerngeschäft gehört (Definition der GEFMA e.V.).


Beitrag der FH Osnabrück



Die FH Osnabrück ist am Studiengang durch die Erstellung der beiden Lehrmodule  'Computer Aided Facility Management (CAFM)' und 'Grünflächenmanagement' beteiligt.


 

Herr Prof. Thieme-Hack vom Lehrstuhl für  Baubetrieb im Landschaftsbau  und  Frau Eva Güse analysieren mit den Studierenden im Fach 'Grünflächenmanagement' Aspekte der Kostenoptimierung im gesamten Lebenszyklus. Ebenso wird der Beitrag von Arbeits- und Wohnumfeldverbesserungen zum FM und zu einer aussagekräftigen Corporate Identity in Projekten überprüft. Die Vergabe, Kalkulation und Steuerung der Grünflächenpflege mit ihren Besonderheiten werden eingeübt,  Grundlagen der Verkehrssicherungspflicht vermittelt.

 

Interdisziplinär und international


Die Idee der breiten interdisziplinären Qualifikation führt weiter in die konsequente Ausrichtung als internationaler und fachhochschulübergreifender Studiengang.

Die Kooperation der drei Hochschulen Fachhochschule Münster, Fachhochschule Osnabrück und Saxion Hogescholen Deventer bringt verschiedene Synergien:

 

 

Das Expertenwissen aus ganz verschiedenen Fachbereichen wird durch Dozenten auch aus den Niederlanden, der Schweiz etc.  eingebunden.

Die national unterschiedlichen Schwerpunkte im Facility Management werden erlernt: die stärkere Dienstleistungsorientierung der Niederländer und der betriebswirtschaftliche/technische Schwerpunkt aus Deutschland qualifizieren folgerichtig für das flexible Arbeiten in der Region.

Ein Semester kann an der Saxion Hogeschol in Deventer studiert werden, Kooperationen mit weiteren internationalen Partnerhochschulen werden entwickelt.

Lehrveranstaltungen werden teils in englischer Sprache gelesen.

 

 

Der fachbereichsübergreifende Ansatz spiegelt die interdisziplinären Anforderungen des Arbeitsmarkts: Naturwissenschaftliche Fächer (Energie-Gebäude-Umwelt, Bauingenieurwesen, Architektur) stehen neben wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen (Betriebswirtschaft, Ökotrophologie).


Lehrmethode Blended-Learning

 

 

Frau Eva Güse (Dipl.-Ing. FH) unterstützt als wissenschaftliche Mitarbeiterin in beiden Modulen bei der Erstellung der Lehrinhalte und deren optimaler Aufbereitung für die Präsentation mittels der computerbasierten Lernplattform STUD.IP. Beide Studiengänge können so mit der Lehrmethode Blended-Learning vermittelt werden, wobei Präsenzveranstaltungen (Vorlesungen, Präsentationen) mit elektronisch aufbereiteten Lerninhalten für das Selbststudium und die Projektpgruppenarbeit gemischt werden. Die Vorteile der Präsenzlehre und des selbst gesteuerten Lernens werden so optimal kombiniert. 

 

 

 

Organisation

 

Die Kooperation der drei Hochschulen ist eingebunden in das EU-Projekt CUNE (Companies' and Universities' Network in Europe) des Hochschulverbunds EMOTIS in der EUREGIO. Die Gesamtprojektleitung EMOTIS liegt bei der Fachhochschule Osnabrück (Frau Dr. Kühne).

 

Heimathochschule (Einschreibung, Organisation etc.) des Studiengangs ist die FH Münster.

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